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Vitos Hochtaunus legt Grundstein für Klinikneubau in Bad Homburg

02.10.2018

Eröffnung der Klinik ist für 2020 geplant / Vitos investiert 24,5 Millionen Euro

Bad Homburg, 27. September 2018 – Vitos Hochtaunus errichtet in Bad Homburg einen Neubau für seine Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Am Donnerstag haben Susanne Selbert, Landesdirektorin des LWV Hessen und Vitos Aufsichtsratsvorsitzende, Vitos Geschäftsführer Reinhard Belling und Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Hochtaunus, gemeinsam mit Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Dr. Julia Hefty, Geschäftsführerin der Hochtaunus-Kliniken und zahlreichen Gästen den Grundstein für den Neubau gelegt. Er soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 eröffnet werden.

Auf dem Gesundheitscampus in Bad Homburg entstehen moderne Räume, in die große Teile des in Friedrichsdorf-Köppern befindlichen Vitos Klinikums Hochtaunus umziehen werden. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen etwa 24,5 Millionen Euro.

LWV-Landesdirektorin Susanne Selbert erinnerte in ihrer Rede an die Anfänge von Vitos Hochtaunus. 1901 eröffnete Professor Emil Sioli in Köppern eine Einrichtung für psychisch kranke Menschen, in der er Methoden einer modernen Psychiatrie anwendete. Sie gestand den Patienten ein bis dahin nicht übliches Maß an Eigenständigkeit und Freizügigkeit zu und trug viel zur Entstigmatisierung bei. „Seelische Erkrankungen können uns alle betreffen und gehören zu unserer Gesellschaft. Daher begrüße ich es sehr, dass die neue Vitos Klinik an einem zentralen Ort, mitten auf dem Gesundheitscampus und mit direkter Anbindung an ein Akutkrankenhaus, gebaut wird“, so Selbert.

Auch Reinhard Belling, Geschäftsführer der Vitos GmbH, betonte die Vorteile des neuen Standorts: „Vitos möchte seine Klinikneubauten möglichst an somatische Krankenhäuser anbinden. Uns ist es wichtig, den interdisziplinären Austausch zum Wohle der Patienten zu fördern. Psychiatrische Patienten brauchen auch körperliche Diagnostik. Genauso kann ein Herzinfarktpatient beispielsweise depressive Symptome entwickeln“.

Der Vitos Neubau wird über eine geschlossene Brücke mit den Hochtaunus-Kliniken Bad Homburg verbunden sein. Deren Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty ist sich sicher: „Der Verbindungsgang wird ein viel genutzter Gang werden. Die Expertise der Hochtaunus-Klinken in der Geriatrie und der Vitos Kliniken in der Gerontopsychiatrie ergänzen sich in idealer Weise und eröffnen beiden Partner ganz neue Perspektiven in der Altersmedizin“.

Auch Servet Dag, Geschäftsführer von Vitos Hochtaunus, geht davon aus, dass sich vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit dem Nachbarn ergeben. Außerdem betonte er: „Künftig befinden sich das ambulante, tagesklinische und vollstationäre Angebot von Vitos Hochtaunus in unmittelbarer Nähe zueinander. Das ist ein großer Vorteil für unsere Patienten und Mitarbeiter. Außerdem freuen wir uns natürlich, dass wir bald eine zeitgemäße Klinikinfrastruktur mit modernen Räumen zur Verfügung stellen können, in denen unsere Patienten ein geeignetes Umfeld zum Gesundwerden finden“.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes begrüßte die Neubauentscheidung und hob die Vorteile für die Stadt Bad Homburg hervor: „Mit der neuen Vitos Klinik erfährt der Gesundheitscampus eine enorme Aufwertung und wird seinem Anspruch gerecht, an einem Ort ein breit gefächertes medizinisches Angebot für Patienten und Patientinnen mit den verschiedensten Krankheitsbildern zu machen“.

In dem kompakten neuen Gebäude, welches sich über fünf Etagen inklusive Erdgeschoss und Tiefgarage erstreckt, können künftig bis zu 125 Patienten stationär aufgenommen werden. Geplant sind fünf Stationen mit je maximal 25 Betten. Außerdem finden auf etwa 6.050 Quadratmetern eine integrierte Tagesklinik, eine psychiatrische Ambulanz mit den Schwerpunkten Allgemein- bzw. Gerontopsychiatrie sowie eine kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz und Tagesklinik Platz.