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Doppeldiagnosen

Unter Doppeldiagnosen wird in der Regel die Kombination aus schizophrener Spektrumsstörung und stoffgebundener Abhängigkeitserkrankung - kurz und unpräzise als Psychose und Sucht bezeichnet - verstanden.

Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen leiden häufig an einer psychiatrischen Zweiterkrankung, der Fachausdruck dafür lautet Komorbidität. 

Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass mindestens die Hälfte aller Suchtkranken durch psychiatrische Zweiterkrankungen belastet ist. Besonders häufig werden Angsterkrankungen, affektive Störungen und Persönlichkeits­störungen diagnostiziert. 

Werden diese nicht erkannt und nicht behandelt, ergeben sich dadurch immer wieder große Schwierigkeiten in der Behandlung der Abhängigkeitserkrankung.